Bildungsbündnis “Alle Kinder mitnehmen”

Bielefelder Schulen, die Stadt und die Universität haben mit dem Verein TABULA e.V. das Netzwerk “Alle Kinder mitnehmen“ aufgebaut. Das gemeinsame Ziel: Alle Kinder sollen sich und ihre Fähigkeiten bestmöglich entwickeln können.

Dies spiegelt sich auch im Leitbild der Bildungsregion Bielefeld: „BILDUNG³ in Bielefeld – gerecht ganzheitlich gemeinsam“, in dem Bildungsgerechtigkeit ein Leitziel ist.

Alle Kinder und Jugendlichen sollen sich und ihre Fähigkeiten bestmöglich entwickeln können – unabhängig von ihren individuellen Lebenssituationen und Potenzialen. Unabhängige Studien weisen immer wieder die soziale Spaltung innerhalb unserer Gesellschaft nach, die sich deutlich auf die Kinder und Jugendlichen, ihre Bildung und ihre Schulen auswirkt. Das Aufwachsen unter Bedingungen von sozialer Benachteiligung führt immer noch zu massiver Bildungsungerechtigkeit.

Dem wirken wir in Bielefeld weiterhin entgegen. Bielefelder Schulen, das Bildungsbüro der Stadt in Kooperation mit dem Kompetenzteam für Lehrerfortbildung und die Universität Bielefeld haben mit dem Verein TABULA e.V. seit mehr als zehn Jahren das Netzwerk „Alle Kinder mitnehmen“ aufgebaut und stetig weiterentwickelt. Die Erfolge dieser Arbeit zeigen, dass und wie Bildungsungerechtigkeiten durch das Zusammenwirken unterschiedlicher Kräfte begegnet werden kann. Der Begriff Bildung ist dabei, wie auch im Leitbild der Bildungsregion, ganzheitlich gefasst und beinhaltet ausdrücklich auch außerschulische Lerngelegenheiten. Das zentrale Anliegen der Netzwerkarbeit lautet:

In Bielefeld sollen alle Kinder und Jugendlichen zu Bildungsgewinnern werden. „Sie alle sollen in der Schule mitkommen, mit Freude lernen und individuell gute Leistungen erreichen können. Sie sollen sich und ihre Fähigkeiten bestmöglich entwickeln, ihr Leben in die eigene Hand nehmen und ihren Platz in unserer Gesellschaft finden können.“ (Leitzitat von Annemarie von der Groeben, Initiatorin und Ideengeberin für das Netzwerk „Alle Kinder mitnehmen“).

Das bedeutet konkret:

• Schulen bejahen die Unterschiedlichkeit ihrer Schülerinnen und Schüler auch unter Berücksichtigung von Fragestellungen und Herausforderungen des Gemeinsamen Lernens.

• Schulen entwickeln ihre Pädagogik und Didaktik der Vielfalt auf der Grundlage dieser Haltung weiter: Der Unterricht zielt auf gemeinsames und individuelles Lernen, auf angeleitetes und selbstorganisiertes Lernen, auf Fachorientierung und Entwicklungsorientierung, auf Integration und auf Inklusion. Alle Schülerinnen und Schüler werden entsprechend ihren Fähigkeiten und Bedürfnisse zum Lernen herausgefordert und optimal gefördert.

• Den unterschiedlichen Voraussetzungen der Lernenden wird durch intensive individuelle Begleitung, Beratung und Förderung begegnet.

• Alle Kinder und Jugendlichen wachsen durch aktive Teilhabe in unsere Kultur hinein. Ein ganzheitliches Bildungskonzept ermöglicht die Entwicklung aller Fähigkeiten und Begabungen.

Im Sinne des im Leitbild der Bildungsregion formulierten Ansatzes des gemeinsamen Handelns trägt und unterstützt das Netzwerk „Alle Kinder mitnehmen“ diese Entwicklungen. Das Netzwerk unterstützt die Lehrkräfte und das weitere pädagogische Personal der Schulen bei allen Aufgaben, um das professionelle Handeln in unterrichtlichen und außerunterrichtlichen Settings weiterzuentwickeln.

Netzwerkpartner in diesem Bündnis sind: Bielefelder Schulen, das Bildungsbüro Bielefeld der Stadt Bielefeld in Kooperation mit dem Kompetenzteam für Lehrerfortbildung, die Universität Bielefeld (Fakultät für Erziehungswissenschaft), sowie der Verein TABULA e.V.

Das Kind im Mittelpunkt – im Bielefelder Netzwerk ´Alle Kinder mitnehmen` – Abb. © Bettina Streese

Das der Netzwerkarbeit zugrundeliegende Konzept beruht auf den folgenden drei Säulen:

Fortbildung: Schulen entwickeln ihren Unterricht bezogen auf den Umgang mit der Heterogenität ihrer Schülerinnen und Schüler weiter: Lehrerinnen und Lehrer schließen sich im Rahmen der Fortbildung „Bielefelder Bildungswerkstadt“ zu Lerngemeinschaften zusammen. Temporär sind in diese Lerngemeinschaften Studierende eingebunden. In der Bildungswerkstadt gibt es verschiedene „Zentrale Gebäude“ (Häuser) für das gemeinsame Fundamentum und verschiedene „Quartiere“ für das individuelle Additum, das schulintern ausgestaltet wird. Die Lehrkräfte kooperieren in der Bildungswerkstadt in schulformbezogenen und schulformübergreifenden Fach- und/oder Jahrgangsgruppen. Sie arbeiten in multiprofessionellen Teams daran, der Unterschiedlichkeit ihrer Schülerinnen und Schüler noch besser gerecht zu werden und richten ihre Unterrichts- und Schulentwicklung an diesem Ziel aus.

Individuelle Lernbegleitung: Kinder und Jugendliche, die Unterstützung benötigen, werden begleitet und gefördert: Ehrenamtliche sowie studentische Bildungspatinnen und -paten begleiten sie bei ihrer Entwicklung, ihrem Aufwachsen und Lernen.

Ferienschule: In den Ferien werden den Kindern und Jugendlichen Bildungserfahrungen angeboten, die viele von ihnen sonst nicht machen würden: Die von TABULA e.V. auch in Ko-operation mit dem Bildungsbüro der Stadt Bielefeld und anderen Partnern entwickelten Ferienschulangebote ermöglichen ihnen vielfältige kulturelle Teilhabe.

Zum Schuljahr 2022/23 startet der 6. Durchgang des Projektes „Alle Kinder mitnehmen“, an dem folgende Schulen teilnehmen: Stieghorster Schule, Sekundarschule Gellershagen, Hellingskampschule, Grundschule Brake, Grundschule Vilsendorf, Rußheideschule, Brackweder Realschule, Realschule Jöllenbeck, Martin-Niemöller Gesamtschule, Laborschule, Leineweber Schule, Friedrich-Wilhelm-Murnau Gesamtschule


Mit Spaß forschen und entdecken

Gemeinsam Kultur erleben –  Die Ferienschule für Kinder und Jugendliche bietet viele spannende Erlebnisse

Grenzen überwinden, gemeinsam etwas Erleben und Lernen, zusammen Spaß haben – auf diesem Hintergrund basiert die Ferienschule des Vereins TABULA. Organisiert wird die Ferienschule gemeinsam mit dem Bildungsbüro der Stadt Bielefeld.

In den Sommerferien 2022 haben ungefähr 120 Kinder und Jugendliche zwischen 7 und 15 Jahren an 12 verschiedenen Angeboten der Sommerferienschule teilgenommen. Unter dem Motto ´Alle Kinder mitnehmen` erlebten die Kinder, wie vielfältig Kultur ist und wie viel Freude es machen kann, zu lernen, spannende Erfahrungen zu machen und mit anderen zusammen etwas zu erarbeiten.

In der „Schwimmgruppe“ konnten die Kinder und Jugendlichen jeden Morgen im Ishara das Schwimmen lernen. Es gab aber auch genügend Zeit für weitere Aktivitäten, wie zum Beispiel eine Mini-Olympiade, ein Besuch im Freibad oder das Herstellen von selbstgemachtem Eis. Die Gruppe „Bewegende Erfindungen“ bastelte in Anlehnung an Leonardo da Vinci Fallschirme und testete sie an der Sparrenburg auf Flugtauglichkeit. Im Schülerlabor der FH Bielefeld bauten sie Mausefallenkatapulte, mit denen man wunderbar kleine Gegenstände durch die Luft fliegen lassen kann. Die Gruppe „Uni Zoo“ war im Teutolab der Uni Bielefeld zu Gast. Sie lernten dort die Tiere in den Terrarien und Aquarien kennen und die Mutigen unter ihnen durften sogar einen Katzenhai streicheln. In der „Büchergruppe“ in der Stadtbibliothek ging es weniger actionreich dafür aber mehr kreativ zu. Mit der Technik des Papierschöpfens stellten sie ihr eigenes Papier her und gestalteten es individuell. Außerdem nähten sie schöne Büchertaschen, die für künftige Besuche in der Bibliothek genutzt werden können. Die gute Stimmung in den Gruppen und die Ergebnisse, die in diesen Wochen entstanden sind, zeigen, dass neue Erfahrungen und das gemeinsame Miteinander in der aktuellen Zeit für viele etwas ganz Besonderes ist.

Am 5. August wurde dann das große Abschlussfest der Ferienschule im Großen Ratssaal im Neuen Rathaus gefeiert. Der Oberbürgermeister der Stadt Bielefeld, Pit Clausen, ließ es sich nicht nehmen, die Kinder und Jugendlichen zu begrüßen und die Ergebnisse der Ferienschulen anzusehen. Ebenso verfolgten zahlreiche Eltern sowie Unterstützer die Präsentation der Erlebnisse auf der Bühne. Jede Gruppe hatte einen (geheimnisvollen) Gegenstand mitgebracht, der in Verbindung mit den Erlebnissen der jeweiligen Gruppe stand: eine Walnuss für die Theatergruppe im Bauernhausmuseum, ein Salzleckstein aus dem Dorf Sentana oder ein kleines Stück Holz aus der Gruppe „Vom Balken zum Haus“.

Frühling in Bielefeld

Eine kreative und bunte Woche erlebten acht Kinder im Alter von acht bis elf Jahren in der Gruppe „Frühling in Bielefeld“: eine spannende, informative und lustige Stadtrallye durch die Bielefelder Innenstadt, einen Ausflug in den Tierpark Olderdissen, Malen mit Windowcolor oder ein Frühstück mit selbstgemachten Obstsalat… Die Kinder hatten aufjedenfall viel Spaß!

Naturerlebnis im Dorf Sentana

Tiere, Natur und viel gute Laune – so könnte man das Naturerlebnis im Dorf Sentana gut beschreiben! Acht Kinder zwischen sieben und elf Jahren haben in der ersten Osterferienwoche den Gnaden- und Begegnungshof „Dorf Sentana“ und ihre tierischen Bewohner kennengelernt. Am ersten Tag wurden der Hof und der angrenzende Wald erkundet und Wünsche und Regeln für die Woche gesammelt. Dabei wurde sehr schnell deutlich, dass die Kinder am liebsten alle Tiere auf dem Hof näher kennenlernen würden. Und so starteten sie am Dienstag direkt mit dem Ausmisten des Ponystalls und lernten die Ponys beim Saubermachen des Paddocks kennen. Nachmittags folgte der zweite Tierkontakt mit einem Besuch der Kaninchen – natürlich mit selbst gepflücktem Löwenzahn. Die drei Esel Hermine, Judie und Maruschka wurden am Mittwoch ausgiebig mit Streicheleinheiten, Massagen und Eselmüsli verwöhnt. Am Donnerstag zum Abschluss nochmal Wunschtierkontakte. Am Lagerfeuer mit Stockbrot und Kuchen fand die Ferienschule den perfekten Ausklang. 

Bauen und Basteln mit Naturmaterialien

In den Osterferien konnten acht Kinder im Alter von acht bis zwölf Jahren am „Grünen Haus“ neben der Sparrenburg ausprobieren, was man mit Naturmaterialien alles bauen und basteln kann. An vier Tagen haben sie gelernt, wie kleine Figuren, Messer oder Zauberstäbe aus Holz geschnitzt werden. Mit Schnitzmesser, Säge, Feile und Schleifpapier entwickelten sie eigene Ideen für ihre Schnitzprojekte. 

Neben Holz wurde auch mit Speckstein und Ton gearbeitet, sodass am Ende ein kleines Kunstwerk mit nach Hause genommen werden konnte. Spannend war es ebenso am letzten Tag: Im Lagerfeuer wurde eigene Zeichenkohle hergestellt, mit der sofort gemalt werden konnte.

Ball und Bewegungsspiele

In der Ferienschule ´Ball- und Bewegungsspiele` ging es für neun Kinder im Alter von acht bis 13 Jahren eine Woche lang sportlich zu: von Ballspielen über Schnelligkeitsspiele bis hin zu Reaktionsspielen. In der Sporthalle der Laborschule spielten sie gegen- und miteinander und sind zu einem guten Team gewachsen. Bei gutem Wetter durfte ein Ausflug zur Eisdiele natürlich auch nicht fehlen.

Trickfilm

An der Ferienschule ´Trickfilm` haben acht Kinder vom Alter sieben bis 13 Jahren teilgenommen. Anfangs wurden gemeinsam Ideen für die Trickfilme gesammelt. Dann arbeiteten zwei Kleingruppen an ihren Ideen weiter und dachten über das benötigte Material, die Kulissen und Figuren für die selbst überlegten Geschichten nach. Es sind tolle kurze Trickfilme entstanden die unter folgendem Link auf nrwision, Netzlichter-TV zu sehen sind.

Theatergruppen

In den Osterferien 2022 gab es gleich zwei Theaterangebote. In der Gruppe ´Theater integriert` nahmen acht, in der Gruppe ´Rollentausch` 16 Kinder und Jugendliche teil. Zwei sehr heterogen zusammengesetzte Gruppen probierten sich im Theaterspielen aus. Sie lernten ihre Stimme einzusetzen und ihren Text auf der Bühne mit einer entsprechenden Körperpräsenz besser in Szene zu setzen. Thematisch beschäftigten sie sich unter anderem mit den Themen ´Gender` und ´Partizipation`.

Das Projekt ´Rollentausch` findet in den Sommerferien mit der Gruppe ´Rollenspiel und Maskenzauber` eine Fortsetzung.

Trotz Corona spannte sich auch im Herbst 2021 wieder der Regenbogen der Bildung über den Bielefelder Himmel – doch nicht nur in Bielefeld. Das Angebot der Herbstferienschule war bunt wie der Regenbogen: Naturerlebnisse, Basteln, Ausflüge, Schwarzlichtminigolf, Stadterkundung, Schwimmen, Selbstbehauptung, Sport und Bewegung u.v.m.. Neu im Programm war die Gruppe „Tabula for future“. Hier ging es um klimafreundliches Essen, Kochen und Einkaufen in Bielefeld. Ein besonderes Highlight erlebten zwölf Kinder und Jugendliche bei der Freizeit auf Wangerooge. So konnten die Kinder und Jugendlichen in den Herbstferienschulen viele Erlebnisse nachholen, die ihnen während des Corona-Lockdowns nicht möglich waren.

Freizeit auf Wangerooge

Das Leben auf einer Insel ist ein ganz besonderes. Was das bedeutet hat eine Gruppe von zwölf Jugendlichen im Alter von elf bis 16 Jahren in der zweiten Herbstferienwoche auf Wangerooge erlebt.

Bei der Inselrallye lernten die Jugendlichen, dass sich die Insel innerhalb weniger Stunden komplett mit dem Fahrrad umrunden lässt. Bei einer Spülsaumwanderung bauten sie aus Strandgut die Insel Wangerooge nach und erkundeten, was das Meer am Strand alles anspült. Neben Muscheln, Krebsen, Federn und Gestein, war das leider auch viel Müll. Am langen Sandstrand bauten sie eigene Sandburgen. Der Kreativität waren keine Grenzen gesetzt. Es entstanden Boote, Seesterne, Schildkröten, Festungen und sogar eine Pizza aus Sand und Strandgut.

Sport ist auf der Insel natürlich auch nicht zu kurz gekommen. Neben den täglichen Fahrradtouren standen auch Spielvariationen auf dem Programm. Statt Tischtennis spielten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Gutenbergheim zum Beispiel im Rundlauf Ping Pong oder nutzten den Gummiplatz, um mit einem Gymnastikball „Elefantenfußball“ nach eigenen Regeln zu spielen.

Herbst in Bielefeld

Ein abwechslungsreiches Programm erlebten die Kinder der Gruppe „Herbst in Bielefeld“. Die neun Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben eine Woche lang gebastelt, Bielefeld erkundet und Ausflüge in die Umgebung gemacht. So konnten sie viele Erlebnisse nachholen, die ihnen während des Corona-Lockdowns nicht möglich waren. Im Safariland in Stukenbrock lernten sie viele verschiedene Tiere kennen und hatten viel Freude an den kleinen Fahrgeschäften. Auf Völkers Reiterhof, lernten sie den Umgang mit Pferden und Ponys, wie man auf sie achtgeben muss und natürlich auch wie man reitet. Das war für die meisten von ihnen eine ganz neue Erfahrung. Bei der Stadtrallye lernten sie Bielefeld von einer neuen Seite kennen. Alle Erlebnisse wurden in einem digitalen Tagebuch festgehalten.

Schwimmen

Sieben Kinder trafen sich zwei Wochen lang, um gemeinsam Schwimmen zu lernen. Im Almbad wurden unter der Anleitung von Schwimmlehrerinnen und Lehrern des Bielefelder Schwimmvereins die Schwimmfähigkeiten aller Kinder verbessert. Natürlich war am Ende der Übungseinheiten sowie zwischendurch immer genug Zeit zum Spielen, Tauchen und Toben. An einigen Tagen wurde nach der Schwimmzeit noch ein kleiner Ausflug gemacht. So ging die Gruppe in den Tierpark, in die Schüco-Arena oder zum Schwarzlichtminigolf.

Tabula for future

In dieser Gruppe wurde gekocht und viel über Lebensmittel gelernt. Die sechs Teilnehmerinnen und Teilnehmer lernten, woran sie erkennen, ob Lebensmittel nachhaltig sind, was zu welcher Jahreszeit bei uns in der Region wächst und was man daraus alles kochen kann. Eingekauft wurde in einem Unverpacktladen, auf dem Wochenmarkt und in einem Geschäft, das Obst und Gemüse verkauft, welches vom Aussehen her nicht im Supermarkt verkauft werden darf. Das Highlight der Woche war ein Besuch auf dem Köckerhof, einem Bio-Bauernhof. Der Bauer zeigte der Gruppe die Ställe, die Felder, erklärte ihnen viel und beantwortete zahlreiche Fragen.

Mädchenpower

In der Ferienschule „Mädchenpower“ haben fünf Mädchen gelernt sich selbst zu behaupten, indem sie mit lauter Stimme und festem Stand ihre Grenzen zeigen. Das war am Anfang gar nicht so leicht. Zum Üben haben sie darum erstmal ihre Stimme und ihren Körper wahrgenommen. Sie haben auch geschaut, wo überhaupt ihre Grenzen liegen. Zwischendurch haben sie viele Spiele gespielt oder ihre Energie beim Turnen, Stopptanz oder Ninja spielen rausgelassen. Besonders gefallen hat ihnen die kreative Zeit, in der sie Ganzkörper-Portraits von sich gestaltet haben. Hier haben sie viele bunte Dinge gemalt und aufgeklebt, die sie gut beschreiben, gerne mögen oder auch etwas, das sie gerne einmal machen würden.

Naturerlebnis im Dorf Sentana

In der zweiten Herbstferienwoche hat die Ferienschule Naturerlebnis im Dorf Sentana stattgefunden. Acht Kinder zwischen 12 und 14 Jahren konnten eine Woche lang die Tiere des Gnadenhofs kennenlernen und die umliegende Natur erkunden.

Fester Bestandteil der Ferienschule ist der Kontakt zu den Tieren. Neben Versorgungsarbeiten, wie Füttern und Ausmisten, konnten die Kinder den verschiedenen Hoftieren ganz nahekommen. Highlight war das Streicheln der Hängebauchschweine, die es sichtlich genossen haben, den Bauch gekrault zu bekommen.   

Auch die „Waldzeit“ gehört seit Anbeginn dazu. Beim ersten Ausflug in den nahegelegenen Wald entdeckten die Kinder einen gebauten Unterschlupf aus Ästen. Fasziniert davon planten sie eine eigene Hütte im Wald zu bauen und suchten eine geeignete Stelle mit viel Baumaterial. Das Hüttenprojekt wurde zu einem wichtigen Teil dieser Ferienschule, an dem jeden Tag weitergebaut wurde. Auf das fantastische Ergebnis können alle stolz sein!

Feuerforscher

Rund um das „Grüne Haus“ des Naturkundemuseums wurden sechs Kinder zu Feuerforscherinnen und Feuerforschern. Bei einer Brandschutz-Rallye haben sie gelernt, wie man mögliche Gefahren im Haushalt erkennt und was bei einem Brandfall zu tun ist. Auf den Spuren der ersten Menschen wurden Techniken des Feuermachens erforscht, aber auch das Löschen vielseitig erprobt. Neben der Durchführung spannender Experimente war bei der Herstellung von Zeichenkohle Kreativität gefragt. Zum Abschluss der Woche konnten die Kinder gemeinsam am selbst entfachten Lagerfeuer Brot und Marshmallows rösten.

Auch dieses Jahr fand eine Sommerferienschule statt. Ungefähr 120 Kinder und Jugendliche nahmen aktiv daran teil. Sie erkundeten den Wald und die Natur, machten Rallyes durch Bielefeld, trieben Sport, lernten Schwimmen, spielten Theater, recherchierten im Internet, unternahmen Ausflüge zum Minigolf, in den Kletterpark oder in ein Museum, kümmerten sich um Tiere, waren als „Reporter“ in der Stadt unterwegs oder „Stars“ in Filmprojekten …

„Die Angebote in den Sommerferienschulen sind für die Kinder die Möglichkeit sich auszuprobieren, Stärken zu fördern und neue zu entdecken“, so Gerlinde Timmermann aus dem Vorstand von TABULA e.V..

Das übliche große Abschlussfest gab es in diesem Corona-Jahr online. Jede Gruppe teilte ihre Erfahrungen in einem kurzen Video mit allen anderen. Als kleines „Highlight“ hatte Oberbürgermeister Pit Clausen ein Interview möglich gemacht. Bei allen teilnehmenden Kindern der Ferienschule wurden Fragen an ihn gesammelt. Emma (12) aus der Gruppe „Netzlichter TV“ hat sie zusammengetragen und dem Oberbürgermeister beim Interview im Alten Rathaus gestellt. Das Interview sowie 11 kurze Filme über die Aktionen in der Sommerferienschule 2021 sind hier zu finden.

Wie bereits 2020 musste auch die diesjährige Osterferienschule in Präsenz aufgrund einer sich verschärfenden Pandemieentwicklung für 61 angemeldete Kinder und Jugendliche kurzfristig abgesagt werden. Geplant waren sechs Angebote aus den Bereichen Natur und Tiere, Bauen und Basteln, Selbstbehauptung sowie Sport.

Trotz dieser Absage wurden kurzfristig digitale Alternativprogramme auf die Beine gestellt. Alle angemeldeten Kinder und Jugendlichen wurden kontaktiert und konnten sich für eine digitale Sportgruppe sowie für das Angebot ´Frühling in Bielefeld` entscheiden. Die Mädchen der Gruppe ´Mädchenpower / Selbstbehauptung` erhielten zudem ein Paket mit zahlreichen Materialien, Anregungen und Überraschungen per Post. Die Gruppen trafen sich ergänzend täglich per Videokonferenz. Kinder und Jugendliche, denen keine geeignete digitale Ausstattung dafür zur Verfügung stand, erhielten für den Zeitraum der Ferienschule leihweise iPads vom Amt für Schule der Stadt Bielefeld.

Frühling in Bielefeld

Den angemeldeten Teilnehmer/innen wurden jeweils für eine Woche eine spannende Abwechslung aus Basteln, Quiz und Bewegung geboten. So haben sie beispielsweise gemeinsam Blumen gepflanzt, Steine gesammelt und anschließend bemalt und ihr Wissen über die Tiere aus Olderdissen in einem interaktiven Quiz getestet. Damit alle die gleichen Voraussetzungen hatten, wurden im Vorfeld reichhaltig gepackte Rucksäcke mit Bastelmaterial an die Kinder ausgeteilt.

Die Abwechslung aus Online-und Offlinezeiten und das gemeinsame Basteln und Quizzen kamen sehr gut bei den Teilnehmer/innen beider Gruppen an.

Sport Digital

In der ersten Ferienwoche gab es für die Sportgruppe einen gelungenen Mix aus Bewegung und Entspannung. Zu Beginn der Woche wurde die wichtige Bedeutung von Sport für den Körper und das Wohlbefinden thematisiert. Mit diesem Bewusstsein haben sie gemeinsam einen Tanz eingeübt, ein Workout absolviert, einen Bewegungswürfel gebastelt und ausprobiert und viele Sporteinheiten durchgeführt. Zur Entspannung wurde eine Traumreise gemacht. Diese erwies sich im Laufe der Woche als besonders beliebt.

Spannung, Spass und Herausforderungen

Fast 50 Kinder und Jugendliche haben – trotz erschwerter Corona-Bedingungen – in den Herbstferien 2020 an den TABULA Ferienschulen teilgenommen. Corona-bedingt mussten, wie bereits in den Sommerferien, sämtliche Gruppen kleiner sowie die Zeiten der Angebote kürzer gestaltet werden. Das verschärfte Infektionsgeschehen stellte die Betreuer*innen in den Herbstferien vor Herausforderungen und erforderte kurzfristige Improvisationen. Trotz aller Widrigkeiten konnten gemeinsam mit den Kooperationspartnern sieben abwechslungsreiche und spannende Ferienschulen erfolgreich durchgeführt werden.

Das Konzept aller Ferienschulen im Projekt „Alle Kinder mitnehmen“ ist: Kindern und Jugendlichen vielfältige Bildungserfahrungen zu ermöglichen, die viele von ihnen sonst nicht machen würden. Denn die Ferienschulen umfassen grundlegende Bereiche unserer Kultur: Naturerfahrung und Naturwissenschaft, Kunst, Musik und Theater, Handwerk und Technik, Sport und Spiel, Film und Medien, Erkundung der Stadt, der Umgebung und der Berufswelt.

Kinder und Jugendliche sind mit vielerlei schulischen Aufgaben und Anforderungen konfrontiert, insbesondere auch in den letzten Wochen und Monaten, die durch die Corona-Pandemie geprägt sind. Viele von ihnen waren, trotz Bemühungen von Lehrkräften, damit überfordert; insbesondere die Kinder aus sozial benachteiligten Familien wurden weiter „abgehängt“. Was ihnen fehlte, waren die persönliche Begegnungen und das Lernen in Gemeinschaft. Dieses konnten die Kinder und Jugendlichen in der Sommer- und Herbstferienschule des Projektes „Alle Kinder mitnehmen” nachholen. Der Fokus wurde dabei auf spannende Bildungserlebnisse gelegt, bei denen „nebenbei“ auch viel gelernt wurde. Im Mittelpunkt standen gemeinsame interessante Herausforderungen und Erfahrungen, das gemeinsame Lernen und der Kontakt untereinander.

Hier ein Überblick über die vielfältigen Angebote, Themen und Aktionen im Herbst 2020:

Naturerlebnis im Dorf Sentana

In der ersten Herbstferienwoche waren sechs Kinder auf dem Begegnungs- und Gnadenhof „Dorf Sentana“ zu Gast und haben die dort lebenden Tiere kennengelernt. Auf dem Programm stand das Ausmisten des Paddocks auf dem die Ponys und Esel leben, das Füttern der Schafe mit Äpfeln und Möhren sowie Spaziergänge und Spiele im angrenzenden Wald. Ganz nah kamen die Kinder den Tieren beim Tierkontakt in Kleingruppen. Gemeinsam wurde zudem überlegt, was Schweine und Hühner eigentlich alles brauchen, um glücklich zu sein.

Feuerforscher

Rund um das „Grüne Haus“ des Naturkundemuseums wurden fünf Kinder zu Feuerforscher*innen. Bei einer Brandschutz-Rallye haben sie gelernt, wie man mögliche Gefahren im Haushalt erkennt und was bei einem Brandfall zu tun ist. Auf den Spuren der ersten Menschen wurden Techniken des Feuermachens erforscht, aber auch das Löschen vielseitig erprobt. Neben der Durchführung spannender Experimente war bei der Herstellung von Zeichenkohle Kreativität gefragt. Zum Abschluss der Woche konnten die Kinder gemeinsam am selbst entfachten Lagerfeuer Brot und Marshmallows rösten.

Ball- und Bewegungsspiele

In der Sportgruppe „Ball- und Bewegungsspiele“, die sich an etwas ältere Jugendliche richtete, stand die Freude an der Bewegung im Mittelpunkt. Beim gemeinsamen Sport in der Sporthalle der Laborschule sind zwischen den zehn Jugendlichen neue Freundschaften entstanden. Auch wenn am Ende der Woche alles weh tat, nämlich die Beine vom Laufen, die Füße vom Treten, die Arme vom Klettern und der Kopf vom Denken: „Wir kommen auf jeden Fall wieder!“, waren sich die Teilnehmer*innen zum Abschluss der sportlichen Ferienschule einig.

Herbst in Bielefeld 1 und 2

Ein abwechslungsreiches Programm erlebten die Kinder der beiden „Herbst in Bielefeld“-Gruppen. Die jeweils sechs Teilnehmer*innen haben eine Woche lang gebastelt, geklebt, gebügelt, ausgeschnitten, ausgemalt und gekleistert. Als Ergebnisse konnten sie am Ende der Woche unter anderem Laternen, Schlüsselanhänger, kunterbunte Windlichter oder Wachsbilder mitnehmen. Während die Gruppe im Bauernhausmuseum lernte Filzbilder und Leinen herzustellen, hat sie im Tierpark die heimischen Tiere besser kennengelernt und jede Menge Bastelmaterialien, wie Kastanien und wunderschönes Herbstlaub sammeln können.

Reiterferien

Auch in diesem Jahr waren acht Grundschulkinder auf Völkers Reiterhof mitten im Lipperland zu Gast. Die Kinder erlebten bäuerliches Leben mit Hühnern und verbrachten viel Zeit mit den Pferden und Ponys. Sie putzten die Tiere, lernten Reiten und alles, was dazu gehört. Das Highlight in diesem Jahr war die Minidisco in der Reithalle mit Schwarzlicht und toller Musik. Aber auch die anderen Aktivitäten wie das Lagerfeuer mit Stockbrot, Fußballspielen auf den Pferden und Hexengläser basteln hat den Kindern viel Spaß bereitet.

Band Camp

Eine Woche als Band. Gemeinsam mit den „Bethel Band Camps“ haben sieben Kinder und Jugendliche beim „Band Camp“ in der Aula der Sekundarschule Gellershagen gemeinsam Musik gemacht. Die Teilnehmer*innen machten sich zu Beginn der Woche zunächst mit den Instrumenten vertraut, teilten sie auf und entwickelten dann ihren eigenen Song. Das Schöne dabei: Musikalische Vorerfahrungen waren nicht erforderlich, der Spaß an der Musik stand im Vordergrund. Stolz können die Teilnehmer*innen nun ihren ersten eigenen Song auf CD präsentieren.

Über 150 Kinder nahmen – trotz erschwerter Bedingungen – in diesen Sommerferien an der Ferienschule von TABULA e.V. teil. Sie erkundeten den Wald und die Natur, machten Fahrradtouren, trieben Sport, spielten Theater, recherchierten im Internet, verbrachten einen Tag auf einem Reiterhof oder im Kletterpark oder in einem Museum, kümmerten sich um Tiere, waren „Stars“ in Filmprojekten oder als „Reporter“ in der Stadt unterwegs… und lernten in diesen Ferien vor allem eins, so die TABULA-Vereinsvorsitzende Annemarie von der Groeben: „Wie schön es sein kann, gemeinsam mit anderen neue Erfahrungen zu machen und etwas Besonderes zu leisten“.

Einen großen Anteil an der Sommerferienschule 2020 hatten auch in diesem Jahr Studierende der Universität Bielefeld. Nach kurzer Vorbereitung im Rahmen eines Seminars arbeiteten sie in den Sommerferien unter der Regie des Vereins TABULA in drei Projekten: „Ferien rund um die eigene Schule“ an der Laborschule, „Sport und Sprache“ in Kooperation mit „Bielefeld United“ an der Friedrich-Wilhelm-Murnau-Gesamtschule Stieghorst sowie „Traumferien“ für Kinder und Jugendliche, die regelmäßig zu TABULA kommen.

Die Angebote der Sommerferienschule 2020 wurden filmisch dokumentiert. Hier können Sie sich selbst einen Einblick verschaffen: https://tabula-bielefeld.de/film_tabula_sommerferienschule_2020/


TABULA-Interview mit Oberbürgermeister Pit Clausen

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Jihan und Romy mit Oberbürgermeister Pit Clausen im Alten Rathaus

Zwei Teilnehmerinnen der TABULA-Sommerferienschule 2020 – Jihan und Romy – besuchten den Oberbürgermeister der Stadt Bielefeld Pit Clausen im Rathaus und führten ein Interview mit ihm. Der Oberbürgermeister antwortete auf alle Fragen und gab nicht nur den beiden Mädchen, sondern allen Kindern und Jugendlichen eine wichtige Botschaft mit: „Danke, dass ihr euch interessiert, neugierig seid auf neue Dinge, Begegnungen und das Lernen. Bewahrt euch diese Neugierde, denn nur damit kommt man gut durchs Leben!“ Interview mit Oberbürgermeister Pit Clausen


Im Rahmen des Projekts „Alle Kinder mitnehmen” unterstützt der Verein Tabula e.V. in Zusammenarbeit mit den Bündnispartnern Kinder und Jugendliche, die auf Grund ihrer sozialen Herkunft geringere Bildungschancen haben als andere.


Im Rahmen des Projekts „Alle Kinder mitnehmen” unterstützt der Verein Tabula e.V. in Zusammenarbeit mit den Bündnispartnern Kinder und Jugendliche, die auf Grund ihrer sozialen Herkunft geringere Bildungschancen haben als andere.


Literatur aus dem Projekt „Alle Kinder mitnehmen“:

Bruelheide-Hartmann, U. & Stukemeier, U. (2021). Die Entwicklung von Themenkisten für den individualisierten Unterricht der Grundschule unter Berücksichtigung von Schülerinnen und Schüler mit und ohne Unterstützungsbedarf. In. Resch K., Lindner K. – T., Streese B., Proyer M., & Schwab S. (Eds.). Inklusive Schule und Schulentwicklung. Theoretische Grundlagen, empirische Befunde und Praxisbeispiele aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. (Beiträge zur Bildungsforschung, 8) 1st ed. Münster: Waxmann, 273-379.

Brune, J., Schlumbohm, I., Brinkmann, D., Hamkens, J., Marth, J. (2021). Kommunales Bildungsbüro Bielefeld: Bildung findet Stadt für alle. Schulwelt NRW 01/2021, 14-20

Grah-Kautzky, G., von der Groeben, A., Husemann, G., Krohne, J. & Krohne, J. (2010). Die Bielefelder Ferienschule. Ein Projekt der Initiative TABULA für Kinder aus sozial belasteten Stadtteilen. Pädagogik 2010(3), 36-41

Herrmann, F., Prophet, S. & Streese, B. (2022). Klassenfahrt in den Zoo. Virtuell, fächerübergreifend und digitalgestützt lernen. Fördermagazin Sekundarstufe 1/2022. S.23-30

Krohne, J. (2007). „Eigentlich könnten wir uns jeden Tag treffen“. Die Bildungsinitiative TABULA schenkt Zeit für bedürftige Jugendliche. Pädagogik 2007(5), 33-35

Meyer, H. (2018). Schlusskommentar zum Werkstattfest „Alle Kinder mitnehmen“ – Implementation und Vertiefung am 20. Juni 2018 im Rathaussaal der Stadt Bielefeld. Durchgesehene Abschrift der handschriftlichen Fassung des Kommentars.

Otto, J., Streese, B., & Fiedler-Ebke, W. (2018). Regionale Netzwerkstrukturen im Kontext von Bildungsbenachteiligungen am Beispiel des Bielefelder Netzwerks Alle Kinder mitnehmen. DDS-DIE DEUTSCHE SCHULE, 110(3), 227-239. doi:10.31244/dds.2018.02.04  

Schwarz, Ramona (2020): …ABRACADABRA… Eine Unterrichtseinheit über „Winnie the Witch“ nach dem Lerndorf-Modell. SCHULE inklusiv 8/2020, 18-22

Streese, Bettina (2022): Kooperation zwischen Studierenden und Lehrkräften im Kontext phasenverknüpfender inklusiver Lehrkräftebildung an der Universität Bielefeld. In: Serke, Björn & Streese, Bettina (Hrsg.): Wege der Kooperation im Kontext inklusiver Bildung. Bad Heilbrunn:Verlag Julius Klinkhardt, S. 183-196

Streese, B. (2020). Fortbildung, Individuelle Lernbegleitung und Ferienangebote im Kontext inklusiver Unterrichts- und Schulentwicklung: ein Evaluationsbericht zum Bielefelder Netzwerkprojekt „Alle Kinder mitnehmen“ im Projektzeitraum 2018 – 2020. Bielefeld: Univ. Bielefeld, Fakultät für Erziehungswissenschaft.

Streese, B. (2020). Didaktik Textiler Sachkultur. Unterrichtsvorbereitung zum Nemes-Kopftuch aus inklusiver und textildidaktisch sachkultureller Perspektive. SCHULE Inklusiv, 2020(8), 16-17

von der Groeben, A., Kaiser, I. (2011). Werkstatt Individualisierung: Ein Buch über die die Entwicklung differenzierender Aufgaben- und Unterrichtsplanung für individualisiertes Lernen, eine mehrdimensionale Leistungsbewertung sowie Hilfen zur gemeinsamen Entwicklung von Unterricht und Schule. (ISBN-10: 392583656X)

von der Groeben, A., Pieper, C., & Streese, B. (2015). Ein Bündnis gegen Bildungsarmut. Das Bielefelder TABULA-Projekt “Alle Kinder mitnehmen”. Pädagogik, 2015(8), 54-57.

von der Groeben, A., Bensch, K. & Müller, C. (2020). Gemeinsam für Bildungsgerechtigkeit: Kollegiale Unterrichtsentwicklung braucht ein orientierendes Ziel: Eine Schulform läuft aus – eine neue soll aufgebaut werden. Anlass für intensive Kooperation und gemeinsames Nachdenken über die Ziele der eigenen Arbeit. Pädagogik, 2020(12), 35-38.

von der Groeben (2020). Lernen unter dem Regenbogen. (Theater-)Ferien bei TABULA – ein Verein für Bildungsgerechtigkeit unterstützt die Arbeit Bielefelder Schulen. Gemeinsam Lernen 2020 (1), 68-73