Kommunale Koordinierung der Bildungsangebote für Neuzugewanderte

Für die Integration von neuzugewanderten Menschen hat Bildung eine Schlüsselfunktion. Bildung ist maßgeblich für die gesellschaftliche Teilhabe und den Zugang zum Arbeitsmarkt. 

In diesem Zusammenhang hat das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderte Projekt ´Kommunale Koordinierung der Bildungsangebote für Neuzugewanderte` (kurz: KoBiNeu) in der Zeit vom 01.03.2017 – 28.2.2021 innerhalb der Bielefelder Strukturen an der Schnittstelle zwischen Kommunalem Bildungsbüro und Kommunalem Integrationszentrum gearbeitet.

Entsprechend der Zielsetzung des Programms, neu zugewanderten Menschen einen raschen Zugang zum (Aus-)Bildungssystem zu ermöglichen und ihre nachhaltige Bildungsbeteiligung in der Kommune zu fördern, waren die drei Arbeitsschwerpunkte der Bildungskoordination:

  1. (Datenbasiertes) Wissen über die Zielgruppe und die Bielefelder Bildungslandschaft generieren und für verschiedene Arbeitszusammenhänge aufbereiten,
  2. Kooperationen zwischen den Bildungsakteuren befördern und die Weiterentwicklung einer tragfähigen Organisationsstruktur für das Bielefelder Bildungsnetzwerk unterstützen,
  3. Individuelle Ressourcen von Neuzugewanderten sichtbar und in Integrationsprozessen fruchtbar machen.

In diesem Rahmen galt es vor allem, bestehende Barrieren, insbesondere auch im Hinblick auf die Gestaltung von Übergängen zwischen den Bildungsstufen, zu identifizieren und zu überbrücken.

Im Projektverlauf der ´Kommunalen Koordinierung der Bildungsangebote für Neuzugewanderte` fungierte das Projektteam entsprechend der Aufgabenstellung als Schnittstelle und Ansprechpartner für eine Vielzahl unterschiedlicher Akteurinnen und Akteuren im Bielefelder Netzwerk, wirkte auf ein hohes Maß an Vernetzung hin und setzte gleichzeitig Impulse, die sich über den Projektzusammenhang hinaus verstetigen.

Über das Projektende hinaus werden die Mitglieder der im Projektzeitraum implementierten Steuergruppe im Sinne eines konstruktiven und weltoffenen Umgangs mit Neuzuwanderung in den zentralen Arbeitsfeldern sensibilisieren. Sie sind im Rahmen ihrer jeweiligen Arbeitskontexte in den Arbeitsprozess ´Bielefeld Integriert` in besonderem Maße seit 2015 involviert und werden diesen auch weiterhin mit ihrer Expertise und ihrem Fachwissen gestalten.

Eine Zusammenstellung über die innerhalb der Projektlaufzeit zusammengestellten Wissensbestände, Maßnahmen und angestoßenen Debatten wird an dieser Stelle in Kürze erscheinen.


Hintergrund für die Umsetzung des Programms war die Förderrichtlinie zur „Kommunalen Koordinierung der Bildungsangebote für Neuzugewanderte“, die das Bundesministerium für Bildung und Forschung in 2016 etabliert hat. 

Die Umsetzung des Programms wurde gefördert durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung. 

Gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung