Eine Entscheidungshilfe zur Corona-Schutzimpfung für Kinder und Jugendliche

Warum sollte ich mein Kind impfen lassen? Wie wirksam ist die Impfung? Wie sicher ist sie für Kinder? Welche Impfreaktionen können dabei auftreten?

Die Coronavirus-Pandemie war und ist auch für Familien eine große Herausforderung: Durch Kita- und Schulschließungen fanden Kinderbetreuung und Lernen zu Hause zwischen Homeoffice und Hausarbeit statt, notwendige Kontaktbeschränkungen haben das soziale Miteinander in den Familien zusätzlich erschwert. Hinzu kommt die Sorge, dass ein Familienmitglied schwer an COVID-19 erkranken könnte. Viele Erwachsene sind durch die Corona-Schutzimpfung bereits vor schweren Krankheitsverläufen geschützt. Mit der Zulassung der Impfstoffe von BioNTech/Pfizer und von Moderna ab 12 Jahren können schon seit einiger Zeit auch Kinder und Jugendliche geimpft werden. Seit dem 19. August 2021 empfiehlt auch die Ständige Impfkommission (STIKO) beim Robert Koch-Institut die Impfung mit einem mRNA-Impfstoff für alle Kinder und Jugendlichen ab 12 Jahren.

Damit stellen sich wichtige Fragen: Warum sollte ich mein Kind impfen lassen? Was genau empfiehlt die STIKO bezüglich der Impfung von Kindern und Jugendlichen ab 12 Jahren? Wie wirksam ist die Impfung? Wie sicher ist sie für Kinder? Welche Impfreaktionen können dabei auftreten? Auf Ihre Fragen und Sorgen möchten wir mit diesem Familienleitfaden eingehen. Er gibt Ihnen grundlegende Informationen an die Hand, die Ihnen dabei helfen sollen, Antworten auf diese und weitere Fragen zu finden und gemeinsam mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt eine entsprechende Impfentscheidung zu treffen.

Wichtig: Wie für Erwachsene gibt es auch für Kinder und Jugendliche keine Impfpflicht. Die Entscheidung für oder gegen eine Impfung liegt bei Ihnen und Ihrem Kind. Nutzen Sie die Chance und sprechen Sie auch mit Ihrer behandelnden (Kinder- und Jugend-)Ärztin oder Ihrem Arzt über die Möglichkeiten einer Corona-Schutzimpfung. (Quelle: Broschüre Corona-Schutzimpfung für Kinder und Jugendliche des Bundesministeriums für Gesundheit, Stand: Oktober 2021)

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